www.einzigartich.net
eine neue Dimension des Miteinanders
Ein Gespräch mit Martin Bertsch, Visions Coach
Z.: Martin Bertsch, du möchtest eine neue Social Media Internettplattform gründen. Nachdem es bereits viele derartige Plattformen gibt, Facebook, LikedIn, Xing, Twitter und andere: Warum eine neue?
Martin Bertsch: Ich möchte eine Seite für Visionäre. Nicht nur grosse, auch kleine. Eine Seite für Menschen, die Ihre Visionen leben wollen und daran arbeiten, ihre Visionen Wirklichkeit werden zu lassen. Das hat eine völlig andere Qualität als eine indifferente Plattform, in der die Mitglieder meist versuchen, ihre Produkte zu verkaufen und letztlich ein Geschäft zu tätigen.
Z.: Was verstehst du unter ‚Plattform für Visionäre’?
Martin Bertsch: Die Menschen stellen sich nicht mit Produkten, der beruflichen Biographie oder ihrem Sozialstatus dar, sondern einzig mit Ihrer Vision (Lebensaufgabe), Ihrer Mission (Lebenszweck) und Passion (Lebenserfüllung). Das sind tiefere Ebenen des Menschseins, der Seele, Ebenen, die meist verschlossen bleiben. Die Begegnung der Menschen auf der Plattform geht so direkt von Herz zu Herz, Austausch geschieht auf einer tieferen Ebene, schnörkellos, frei von blendenden Äusserlichkeiten, die den Blick verstellen auf das Wesentliche. Es ist eine einfache, inspirierende Begegnung mit authentischen Menschen.
Z.: Was ist der konkrete Nutzen dieser Plattform? Bietet es zu den bestehenden Plattformen einen Mehrwert?
Martin Bertsch: Die Plattform soll dazu verhelfen, dass Menschen sich kennenlernen. Ich arbeite bereits lange mit Erfolgsteams nach Barbara Sher, kleinen Projekt-Teams von vier bis sechs Menschen, die ihre Herzenswünsche umsetzen, und ich war von dieser Arbeit begeistert. Ich hatte aber schnell den Eindruck, dass hier etwas fehlt: Es fehlte ein Dach, wo sich die verschiedenen Teams wiederum austauschen und vernetzen können. Das ist das eine. Das andere ist, dass die Plattform die Möglichkeit bietet, im Zusammenhang mit Visionen Projekte zu definieren. Innere und äussere Entwicklungsprojekte. Es braucht beides. Das muss Hand in Hand gehen. Auf der Plattform gibt es nun verschiedene abgegrenzte Bereiche, einen öffentlichen, einen Mitgliederbereich und einen Erfolgsteam-Bereich. Hier, im Erfolgsteam-Bereich, haben die Projektpartner jederzeit Zugriff auf den Projektstand, der in einem Logbuch festgehalten wird. Das schafft enorme Verbindlichkeit und Aktualität. Teammitglieder bleiben so miteinander eng am Ball und können genau dann Unterstützung bieten, wenn es notwendig ist. Damit wird die Plattform zu einem enorm wirkungsvollen Selbstentfaltungstool und setzt genau da an, wo so viele scheitern: an der Selbstveränderung.
Z.: Wo liegt das Problem bei der Selbstveränderung? Wie kann hier ein Erfolgsteam Unterstützung bieten?
Martin Bertsch: Innere Widerstände machen uns oft einen Strich durch die Rechnung unserer Veränderungs-Pläne. Wer kennt das Phänomen nicht: Unsere Neujahrs-Vorsätze sind oft schnell vergessen. Es ist schwierig, Gewohnheiten zu durchbrechen. Gehirnforscher sprechen davon, dass es schwer ist, neue neuronale Bahnungen in unserem Gehirn, neue Muster aufzubauen. Meine Erfahrung mit Veränderung zeigt, dass hier kleine Projektteams von Gleichgesinnten eine wirksame Hilfe sein können. Die Internetplattform einzigartich.net kann hier eine neue Dimension eröffnen.
Z.: Worin besteht diese neue Dimension?
Martin Bertsch: Die Menschen rücken näher zusammen. Mit Tools wie Erinnerungsmails, Chats oder Video-Konferenzen ist die Organisation von Veränderungsprozessen in den Teams auch über geographische Grenzen hinweg machbar.
Z.: Ist das nicht auch eine Entwicklung hin zum gläsernen Menschen, wo keine Privatsphäre mehr herrscht?
Martin Bertsch: Der Preis unserer Individualisierung mit einer zunehmenden Vereinsamung ist hoch. Wenn wir uns nicht öffnen mit unseren Herzensangelegenheiten und andere einbinden, sind wir oft Gefangene unserer selbst und haben wenig Chancen, alte Muster zu durchbrechen. Aber stimmt, nicht alle sollen uneingeschränkt teilhaben an unseren Prozessen. Deshalb ist es wichtig, dass Zugriffsmöglichkeiten auf verschiedenen Ebenen beschränkt bleiben und wir selber über den Datenzugriff bestimmen können.
Z.: Welche Prognose siehst Du für einzigartich.net?
M. Bertsch: Ich bin begeistert von den Möglichkeiten der Plattform. Im Oktober starten mehrere Versuchsgruppen: Wir sind noch in der Entwicklungsphase. Ich glaube aber, dass einzigartich.net das Leben vieler tief verändern kann. Menschen beginnen mehr sich selber zu vertrauen und werden bestärkt in dem, was sie in die Welt tragen möchten, aus tiefstem Herzen. Das hat letztlich auch ein Welt-veränderndes Potential. Diese Vision halte ich aufrecht!
Z.: Und wann geht’s los?
Martin Bertsch: Startschuss ist am Samstag 5. November 2011, die Visions Tagung in Küsnacht ZH bietet dazu den geeigneten Rahmen.
Z.: Martin Bertsch, viel Glück und vielen Dank für das Gespräch!